Mi 10 Mrz 2010
Auf zu den größten Wasserfällen der Welt…
Editiert von Nadine Werner unter Lesertagebuch
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10 Tage Urlaub… oder soll ich lieber sagen, 4 ½ Tage Bus fahren mit genauso vielen Nächten im Bus als auch im Bett. Doch nicht umsonst sind wir die vielen Stunden im Bus einmal durch halb Südamerika gefahren. Denn schließlich wollten wir nach Iguazú, zu den größten Wasserfällen der Welt. Also, von Bolivien einmal ganz durch Paraguay bis nach Brasilien. Und was soll ich sagen… es hat sich auf jeden Fall gelohnt. So gab es 20 große und über 200 kleine Wasserfälle, die bis zu 82 Meter hoch waren, zu bestaunen. Es ist einfach unglaublich, dass so etwas Tolles ganz von alleine durch die Natur entstanden ist.
Nachdem wir uns einen Tag die Wassermassen auf der brasilianischen Seite angeschaut hatten, machten wir uns abends noch auf den Weg weiter nach Argentinien um uns von dort noch ein zweites Mal vom Weltkulturerbe verzaubern zu lassen. Das Highlight hierbei war, als wir in einem Motorboot ganz nah an die Wasserfälle herangefahren sind. Das Wasser strömte so auf uns nieder, dass wir nachher von Kopf bis Fuß völlig durchnässt waren.

Noch am Abend ging es weiter nach Posadas, wo wir eine Freundin meiner Mitfreiwilligen Inga in ihrem Projekt, ebenfalls ein Kinderheim, besuchten.
Vom Südosten Argentiniens machten wir uns auf zu unserem letzten Reiseziel, Tarija. Tarija liegt im Süden Boliviens wo ein weiterer Freiwilliger unserer Organisation wohnt bzw. arbeitet. Er zeigt uns „seine“ Stadt, einen Stausee mit einer von Bergen geprägten Landschaft sowie ein großes Weingut. Denn Tarija ist für den Besten Wein Boliviens bekannt, war wir natürlich auch erst mal bei einer Weinprobe testen mussten
Vorher schauten wir uns jedoch noch die Weinfelder an, wobei wir auch erst mal einige Trauben naschten…

Ja, und dann machten wir uns auch wieder auf dem Heimweg nach Santa Cruz. Nach den letzten 15 Stunden erreichten wir endlich unser Heim, wo wir uns schon auf die Arbeit und die Kinder freuten.
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